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Deutsches Museum, München: Natter / Start / erste Skizze von Erich Bachem 1944 |
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Bachem Ba 349 Natter Die “Natter” war das erste senkrecht startende, bemannte Flugzeug mit Raketenantrieb. Die Entwicklung der Natter begann Ende 1944. Sie sollte ein billiger und einfach herzustellender Abfangjäger gegegen die Bomberangriffe der Alliierten werden. Um Aluminium zu sparen wurde das Raketenflugzeug aus Holz gebaut. Angetrieben wurde die Natter wie das waagrecht startende Raketenflugzeug Me 163 von dem Raketentriebwerk Walter HWK 509 und vier Feststoffraketen unterstützten den Start. Bei der Annäherung eines feindlichen Bomberverbandes sollte die Natter mit hoher Geschwindigkeit auf Angriffshöhe steigen und mit 24 ungesteuerten Raketen in der Rumpfspitze die Bomber bekämpfen. Danach sollte der Pilot mit dem Falschirm abspringen und zuvor das Heck mit dem Triebwerk absprengen. Das Triebwerk sollte ebenfalls an einem Fallschirm landen und wiederverwendet werden. Die Erprobung dieses Raketenflugzeuges wurde nicht zu Ende geführt und der einzige bemannte Flug im Frühjahr 1945 endete mit dem Absturz und Tod des Piloten. (Deutsches Museum, München) |
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Natter blieb kaum eine Minute Flugzeit (Hohenzollerische Zeitung, 2/1999) In Stetten am kalten Markt beschäftigt sich seit über 20 Jahren Manfred Hensel mit dem Thema. Er gründete den Verein “Militärgeschichtliches Museum Truppenübungsüplatz Heuberg”. Zudem hat Hoerst Lommel ein Buch mit dem Titel “Der erste bemannte Raketenstart” vorgelegt. ... Bei Ausgrabungen an der Absturzstelle (1998) wurden über 200 Einzelteile geborgen, darunter die 70 Kilogramm schwere und nahezu unbeschädigte Spitze der Rakete. |